Neuer Fall von Qualitätsjournalismus: „Tagesspiegel“-Journalist brachte Illegale über die Grenze
Berlin/Karlovac. Die Zeiten, in denen sich Journalisten vor allem einer objektiven, sachgerechten Berichterstattung verpflichtet sahen, sind längst vorbei. Einen neuen Tiefpunkt des sogenannten „Haltungsjournalismus“ lieferte jetzt ein Mitarbeiter des Berliner „Tagesspiegel“. Die Mainstream-Medien berichten über den Fall nur hinter vorgehaltener Hand. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
An der bosnisch-kroatischen Grenze wurde dieser Tage Sebastian Leder, Blogger und Journalist des „Tagesspiegel“, festgenommen, nachdem er von Grenzbeamten dabei erwischt worden war, wie er insgesamt sieben illegale Migranten über die Grenze schmuggelte. Der Vorfall ereignete sich am Freitag vor einer Woche auf dem Gebiet der Gemeinde von Cetingrad nahe der Grenze zu Bosnien-Herzegowina. Das Stadtgericht in Karlovac verurteilte den Journalisten wegen illegalen Grenzübertritts zu einer Geldstrafe von umgerechnet 500 Euro. Die Grenzpolizei kündigte Berufung gegen das erstinstanzliche Urteil an. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Der Chefredakteur des „Tagesspiegel“, Lorenz Maroldt, verteidigte unterdessen das Vorgehen seines Mitarbeiters – dieser sei lediglich als Journalist an der kroatisch-bosnischen Grenze unterwegs gewesen. Das ist freilich nur die halbe Wahrheit. Spätestens seit dem Relotius-Skandal beim „Spiegel“ ist die Masche nichts Neues mehr, daß Journalisten selbst die passenden Fakten und Skandale produzieren, um danach mit rührseligen Reportagen darüber zu berichten. (rk)
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