Neuer CIA-Chef auf Kriegskurs: Die Feinde heißen China, Rußland, Iran und Nordkorea

Washington. Auch unter der neuen US-Regierung unter Präsident Biden bleibt der Welt der sich verschärfende Konflikt zwischen den USA und China erhalten. Die entsprechenden Marschkompaßzahlen hat der desginierte neue Chef des US-Auslandsgeheimdienstes CIA, William Burns, ausgegeben. Bei einer Anhörung im Senat – der seiner Ernennung noch zustimmen muß – gab er jetzt unumwunden zu verstehen, daß China die USA vor ihre „größte geopolitische Prüfung“ stelle. „China zu übertrumpfen wird entscheidend für unsere nationale Sicherheit in den kommenden Jahrzehnten sein“, sagte Burns. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Der frühere Karrierediplomat war unter Trump-Vorgänger Obama bereits Vize-Außenminister der Vereinigten Staaten.

Es gebe immer mehr Bereiche, in denen das China von Präsident Xi Jinping ein „beachtlicher autoritärer Gegner“ sei, orakelte Burns. China stärke systematisch seine Fähigkeiten, geistiges Eigentum zu stehlen, das eigene Volk zu unterdrücken, seine Nachbarn einzuschüchtern, seinen globalen Einfluß zu vergrößern und Einfluß in der amerikanischen Gesellschaft zu gewinnen.

China sei aber längst nicht die einzige Herausforderung für die USA, machte Burns deutlich und nannte neben dem Terrorismus ein aggressiv auftretendes Rußland, ein „provozierendes Nordkorea“ und einen feindlichen Iran. Damit dürften die wichtigsten Krisenherde der nächsten Jahre feststehen – zumal da sich die USA nach dem Trump-Intermezzo jetzt wieder für ihre Rolle als selbsternannter „Weltpolizist“ warmlaufen. (mü)

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