Neue Zuwanderungskatastrophe: „Wir stecken mitten in einem neuen 2015!“

Neue Zuwanderungskatastrophe: „Wir stecken mitten in einem neuen 2015!“

Dresden. Die aktuelle Zuwanderungslawine in Richtung Mitteleuropa sprengt alle Rekorde und läßt auch bei der Polizei Erinnerungen an den Herbst 2015 aufkommen. Heiko Teggatz, Vorsitzender der Bundespolizeigewerkschaft DPolG, stellte jetzt in einem Brandbrief an Bundesinnenministerin Faeser (SPD fest: „Wir stecken mitten in einem neuen 2015!“ Teggatz fordert die Einführung von Kontrollen an der zum Schengen-Raum gehörenden Grenze zur Tschechischen Republik.

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Haupteinfallstor ist derzeit – neben der burgenländischen Grenze in Österreich – die Bahnlinie von Prag nach Dresden. Der DPolG-Chef wirft den tschechischen Behörden Untätigkeit vor. Inzwischen kontrolliert die Bundespolizei in den Zügen, weshalb die Illegalen immer häufige auf Auto-Mitfahrten über Landstraßen ausweichen. Teggatz schreibt in seinem Brandbrief von „explosionsartig ansteigenden Feststellungen“ unerlaubter Einreisen.

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Die Lage sei schon wieder so wie 2015, bestätigen auch Beamte vor Ort. Auch am anderen Migrations-Hotspot, an der österreichisch-ungarischen Grenze, eskaliert die Situation. Der Strom von Migranten ins Burgenland hält unvermindert an. Laut der Landespolizeidirektion werden pro Tag im Schnitt 400 Illegale aufgegriffen. Allein in dem Städtchen Deutschkreutz (Bezirk Oberpullendorf) gab es in der vergangenen Woche einen Ansturm illegaler Migranten aus Syrien, Indien, der Türkei und Afghanistan. Polizei und Bundesheer stehen im Dauereinsatz, kommen aber mit dem Aufgreifen der Fremden nicht mehr hinterher. (st)

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