Neue US-Raketen auf deutschem Boden: Weniger als die Hälfte der Deutschen dafür
Berlin. Die „Ampel“ bemüht sich zwar nach Kräften, die jüngst von den USA beschlossene Stationierung neuer Marschflugkörper und Langstreckenraketen in Deutschland als „alternativlos“ darzustellen – doch die Öffentlichkeit ist auch bei diesem Thema anderer Auffassung. Das ergab jetzt eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Sender RTL und ntv.
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Demnach halten 49 Prozent der Deutschen – fast die Hälfte – die Entscheidung für falsch. 45 Prozent unterstützen sie. Besonders stark ist die Ablehnung neuer US-Raketen mit 74 Prozent in den östlichen Bundesländern. Unter den Anhängern des Bündnis Sahra Wagenknecht BSW sprechen sich sogar 85 Prozent gegen die Stationierung aus, unter denen der AfD sind es 79 Prozent.
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Beim jüngsten NATO-Gipfel in Washington hatten die USA und Deutschland vereinbart, erstmals seit den 1990er-Jahren wieder Langstreckenwaffen in Deutschland aufzustellen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) begründete den Schritt mit einer „unglaublichen Aufrüstung“ in Rußland. Konkret wollen die USA unter anderem Marschflugkörper vom Typ „Tomahawk“, Flugabwehrraketen vom Typ SM-6 und neu entwickelte Hyperschallwaffen stationieren. Die Waffen sollten von 2026 an in Deutschland stationiert werden – wenn die US-Rüstungsindustrie das hinbekommt. Denn amerikanische Hyperschallraketen gibt es derzeit noch gar nicht. (mü)
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