Neue Nord-Stream-Räuberpistole: Ungereimtheiten – oder der Einstieg in den Ausstieg?
New York/Berlin. Schon einen Tag, nachdem die „New York Times“ eine neue Version vom Hergang der Nord-Stream-Anschläge in die Welt setzte – die von den bundesdeutschen Mainstream-Medien begierig aufgegriffen und um weitere Einzelheiten ergänzt wurde –, mehren sich die Zweifel an den neuen „Erkenntnissen“.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Zahlreiche Ungereimtheiten fallen ins Auge. So soll die von den Bombenlegern gecharterte Jacht laut der „Tagesschau“ „in ungereinigtem Zustand zurückgegeben worden“ sein. Aber das ist wenig überzeugend angesichts der hochbrisanten Aktion. Plausibler wäre vielmehr, daß die Akteure peinlich bemüht gewesen sein müßten, alle Spuren zu verwischen.
Auch rein „handwerklich“ sind viele Fragezeichen angebracht. Wie man inzwischen weiß, waren mehrere hundert Kilo Sprengstoff erforderlich, um die in 80 Meter Tiefe verlegten Pipeline-Rohre wirkungsvoll zu beschädigen. Es ist wenig plausibel, daß ein solcher Einsatz ohne Zusatzgerät und praktisch per Hand vom angeblichen Taucherteam bewerkstelligt wurde.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Der US-Journalist Seymour Hersh, der vor wenigen Wochen mit seiner Version des Tathergangs an die Öffentlichkeit trat, verwies demgegenüber auf einen amerikanischen Flottenverband, von dem aus Spezialkräfte mehrere Wochen vor den Explosionen den Sprengstoff zu den Leitungen auf dem Meeresgrund hinuntergeschafft haben sollen. Vom Kräfteansatz her klingt das plausibler.
Auch der von „Ermittlern“ auf dem Tisch in der Kabine vorgefundene Sprengstoff macht stutzig. Die Frage stellt sich, was Sprengstoffspuren dort zu suchen hatten. Solche Informationen würden von denjenigen gestreut, „die im Rechtsrahmen keine Untersuchungen führen wollen“, merkte dazu die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, auf ihrem Telegram-Kanal an.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Auch sonst waren die Akteure offenbar keine Profis. Die Attentäter sollen angeblich professionell gefälschte Reisepässe genutzt haben, die sie unter anderem für die Anmietung des Bootes einsetzten. Aber: normalerweise wollen Attentäter möglichst keine Spuren hinterlassen, selbst wenn sie gefälscht sind. Warum alle oder zumindest mehr als einer von ihnen den Reisepaß vorgelegt hat, ist schleierhaft. Um die Jacht zu mieten, hätte im übrigen auch jemand anderes vorgeschickt werden können.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Überhaupt ist der vermeintliche Wissensstand der Ermittler eigenartig. Zwar sei die Nationalität der Täter unklar, und man kenne auch nicht ihre Identität, erklärte ein ARD-Reporter. Dennoch will man über das sechsköpfige Team wissen: „Es soll sich um fünf Männer und eine Frau gehandelt haben. Demnach bestand die Gruppe aus einem Kapitän, zwei Tauchern, zwei Tauchassistenten und einer Ärztin, die den Sprengstoff zu den Tatorten transportiert und dort plaziert haben sollen.“ Diese Angaben sind angesichts der zuvor geäußerten Unklarheiten schlichtweg ein Rätsel.
Auch die Anmietung der Jacht und die angebliche polnische Firma, bei der dies erfolgt sein soll, wirft Fragen auf – denn an anderer Stelle ist plötzlich von zwei Ukrainern die Rede, denen die Jacht gehört haben soll. Die polnische Firma ist aber der einzige Hinweis auf eine Spur, die in die Ukraine führen soll.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Die Kiewer Regierung hat sich denn auch umgehend von der neuen Nord-Stream-Erzählung distanziert. Auch in Moskau hält man sie für wenig glaubhaft. Unter dem Strich bleiben nur zwei Erklärungen dafür, warum die neue Version der Ereignisse jetzt in die Welt gesetzt wurde: zum einen, um den Verdacht von den USA auf andere Beteiligte, zum Beispiel Ukrainer oder Polen, abzulenken. Denkbar ist aber auch, daß die an prominenter Stelle – bei der „New York Times“ – plazierte Geschichte der Einstieg in die westliche „Exit“-Strategie ist: indem das bislang von den westlichen Medien gezeichnete Bild der heldenhaften Ukraine plötzlich mit herben Kratzern versehen wird, könnte in der Öffentlichkeit der längst fällige Meinungsumschwung vorbereitet werden. Die bisherige Unterstützung der Ukraine mit Waffen und Milliardensummen beginnt vor allem die Europäer längst zu überfordern. Jetzt muß ein Grund her, um endlich auszusteigen. (mü)
Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!
Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin
Kommentare