Neue Dimension des Ukraine-Konflikts: Kirche und Kreml rufen zur „Desatanisierung“ der Ukraine auf
Moskau. In seiner vielbeachteten Rede zur Eingliederung von vier ukrainischen Oblasten an Rußland rechnete der russische Präsident Putin am 30. September mit den westlichen „Werten“ ab. Diese führten in ihrer Konsequenz zu „offenem Satanismus“, kritisierte Putin damals unverblümt.
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Der Kremlchef steht mit seiner Einschätzung offenbar nicht allein. Die spirituelle Dimension des Konflikts in der Ukraine sprachen jetzt auch Aleksej Pavlov, stellvertretender Sekretär des Sicherheitsrates der Russischen Föderation, sowie das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, Patriarch Kyrill, an.
Pawlow wird von der russischen Nachrichtenagentur TASS mit den Worten zitiert, daß es in der Ukraine „Hunderte von Sekten” gebe, deren Bürger die orthodoxen Werte aufgegeben hätten. „Ich glaube, daß es mit der Fortsetzung der militärischen Sonderoperation immer dringender wird, die Ukraine zu desatanisieren”, sagte Pawlow wörtlich.
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„Mit Hilfe von Internetmanipulationen und Psychotechnologien hat das neue Regime die Ukraine von einem souveränen Staat in eine totalitäre Hypersekte verwandelt”, stellte der Kremlpolitiker fest. Er sei besonders besorgt über die „Kirche des Satans“, die sich „in der ganzen Ukraine verbreitet” habe und „eine der offiziell registrierten Religionen in den Vereinigten Staaten ist“.
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Wirken diese Argumentationsmuster für einen geopolitischen Konflikt beinahe wirr, paßt ein anderer Strang schon eher in das
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