Neue Corona-Eskalation in Italien: Regierung denkt über Ausweitung der Impfpflicht nach
Rom. In Italien steuert die Regierung Draghi auf die nächste Corona-Eskalation zu. Die Impfpflicht soll nun auf weitere Berufsgruppen ausgeweitet werden. Dies sei „absolut kein Tabuthema“, erklärte Gesundheitsstaatssekretär Andrea Costa am Mittwoch in einem Radiointerview. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Die Regierung unter Ministerpräsident Draghi hat sich schon länger zum Ziel gesetzt, eine Durchimpfungsrate von 90 Prozent zu erreichen. Laut Gesundheitsministerium sind derzeit 86 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal und 83 Prozent zweimal geimpft.
Gesundheitsstaatssekretär Costa winkt mit Zuckerbrot und Peitsche: „Die Verlängerung des Ausnahmezustands und die restriktiven Maßnahmen hängen mit der Zahl der geimpften Personen zusammen. Ich bin der Meinung, daß man den Bürgern eine Perspektive geben sollte, und ich glaube, daß wir bei einer Impfquote von 90 Prozent eine Lockerung der Maßnahmen in Erwägung ziehen können, zum Beispiel eine Überprüfung der Anwendung des Grünen Passes“, erklärte er. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Seit Mitte Oktober gilt die sogenannte 3G-Regel in Italien nicht nur als weitgehende Voraussetzung zur Teilnahme am öffentlichen Leben, sondern auch am Arbeitsplatz. Seither nehmen die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen an Zahl und Intensität zu. Ein Ende der Proteste ist nicht abzusehen. (mü)
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