NATO schaltet auf Kriegskurs: Osterweiterung geht weiter – keine Kompromisse mehr mit Moskau

NATO schaltet auf Kriegskurs: Osterweiterung geht weiter – keine Kompromisse mehr mit Moskau

Brüssel. Wer bislang noch Zweifel hatte, dürfte nach jüngsten Äußerungen aus dem Brüsseler NATO-Hauptquartier klarer sehen: das westliche Militärbündnis setzt nunmehr ohne jede Zurückhaltung auf Konflikt mit Rußland – und kündigt nicht nur eine weitere Ost-Ausdehnung der NATO, sondern auch eine Mitgliedschaft der Ukraine an. Letzteres hatte der russische Präsident Putin wiederholt als „rote Linie“ bezeichnet, deren Überschreiten nicht ohne Folgen bleiben werde. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat dazu jetzt unverblümt erklärt, daß die NATO-Erweiterung weitergehen werde – ob dies Rußland gefalle oder nicht. Auf einer Pressekonferenz am 16. Dezember sprach Stoltenberg ausdrücklich die Möglichkeit einer ukrainischen Mitgliedschaft an, auf die Kiew seit langem drängt. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Stoltenberg erklärte dazu, die Entscheidung, ob die Ukraine der NATO beitritt, liege bei den Mitgliedstaaten und der Führung des Militärbündnisses. Moskau werde keinen Einfluß auf diese Entscheidung haben. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Wie um die Kampfansage an die Adresse der russischen Regierung komplett zu machen, unterstrich Stoltenberg noch eigens, daß die NATO die Ukraine bereits militärisch unterstütze. Wörtlich: „Die NATO-Länder bilden bereits ukrainische Truppen aus und beraten sich mit ihnen. Sie führen gemeinsame Übungen durch und stellen militärischen Nachschub und Technologie zur Verfügung. Die Unterstützung der NATO für die Ukraine stellt keine Bedrohung für Rußland dar.“ Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Der NATO-Chef gießt aber noch zusätzlich Öl ins Feuer und kündigte an, eine mögliche Partnerschaft mit der Ukraine werde der wichtigste Punkt auf der Tagesordnung des kommenden NATO-Gipfels im Juni 2022 in Madrid sein. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Zu der Frage, ob die NATO weiter wachsen wird, sagte er: „Die NATO setzt den Prozeß der Erweiterung fort. Wir haben bereits Montenegro und Nordmazedonien übernommen, ungeachtet der Proteste Rußlands.“

Stoltenberg stellte unmißverständlich klar, daß die NATO keine Kompromisse mit Moskau eingehen werde. (mü)

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