NATO-Oberbefehlshaber: Den Ukrainern geht die Artilleriemunition aus

NATO-Oberbefehlshaber: Den Ukrainern geht die Artilleriemunition aus

Brüssel/Hamburg. Selbst der ukrainische Präsident Selenskyj muß neuerdings einräumen, daß die militärische Situation seines Landes nicht rosig ist. Westliche Experten bestätigen diesen Befund inzwischen fast täglich.

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Jetzt erklärte auch NATO-Oberbefehlshaber General Christopher Cavoli ohne Umschweife, daß den Ukrainern eine Munitions-Krise drohe. In einer Rede in Hamburg führte er aus, daß die russische Seite derzeit im Schnitt täglich etwa 23.000 Artilleriegranaten an der 1200 Kilomater langen Front verschieße. Bereits im Februar warnte der US-General eindringlich vor dieser Entwicklung. Auf n-tv.de wird er mit den Worten zitiert: „Das Ausmaß dieses Krieges ist unglaublich.”

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Letzte Woche warnte auch der estnische Außenminister Urmas Reinsalu davor, daß den Ukrainern die Geschosse ausgingen: „Heute haben wir die Situation, daß Rußland an einem Tag so viel Geschosse verfeuert, wie in der EU in einem ganzen Monat produziert werden.”

Nach Schätzungen von Militärexperten könnte Rußland diesen massenhaften Verbrauch von Artilleriegranaten noch länger als ein Jahr problemlos durchhalten. (mü)

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