Nächste Runde im Ukraine-Krieg: Putin erklärt Teilmobilmachung

Nächste Runde im Ukraine-Krieg: Putin erklärt Teilmobilmachung

Moskau. Der russische Präsident Putin hat am Mittwoch in einer knapp 15-minütigen-Ansprache die Teilmobilisierung der russischen Armee verkündet. Der Kremlchef begründete den Schritt mit der anhaltenden Bedrohung durch den Westen, der die Ukraine mit  Waffen vollpumpe und für die Zerstörung Rußlands instrumentalisiere.

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„Die Politik des Terrors weitet sich aus”, erklärte Putin mit Blick auf die Situation im Donbass, aber auch in der übrigen Ukraine. Auch habe die Gegenseite alle Vorschläge für eine friedliche Einigung mißachtet. Von der Ukraine gehe „die größte Bedrohung Rußlands” aus. Darüber hinaus befinde sich Rußland im Kampf mit der NATO und ihren gesamten Ressourcen.

Auch der russische Verteidigungsminister Shoigu machte in einer separaten Erklärung am Mittwoch deutlich, daß „wir nicht nur mit der Ukraine, sondern mit dem kollektiven Westen kämpfen“.

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Mit der Teilmobilmachung der Armee sollen nun bis zu 300.000 Reservisten eingezogen werden und in der Ukraine zum Einsatz kommen. Es würden „nur die erfahrenen Truppen mobilisiert”, erklärte der Kremlchef. Es gelte eine „1000 Kilometer lange Frontlinie zu verteidigen”. Putin brachte in diesem Kontext erneut die russischen Atomwaffen ins Spiel, von denen einige moderner seien als die westlichen Waffensysteme.

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Darüber hinaus wies er sowohl die Finanzbehörden als auch die Rüstungsindustrie an, unverzüglich die Mittel bereitzustellen, die für den Kampf in der Ukraine benötigt werden.

Der Krieg in der Ukraine geht nun in die nächste Runde. Mit einer raschen Beendigung und der baldigen Aufnahme von Friedensverhandlungen wird nun kaum noch gerechnet. Auch NATO-Generalsekretär Stoltenberg erklärte in einer Stellungnahme, man müsse sich auf einen längeren Krieg einstellen. (rk)

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