Nach tendenziösem ORF-Bericht über Völkermord an Weißen: FPÖ empört über „Verharmlosung“
Wien/Washington. Nach der Berichterstattung des Österreichischen Rundfunks (ORF) über das kürzliche Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Südafrikas Staatschef Cyril Ramaphosa ist man bei der FPÖ empört: Generalsekretär Christian Hafenecker sprach von einer „Pietätlosigkeit der besonderen Art“, nachdem der Sender Trumps Äußerungen zu den chronischen Gewaltexzessen an weißen Farmern in Südafrika als „Verschwörungstheorie in rechtsextremen Kreisen“ bezeichnet hatte.
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Während des Besuchs im Weißen Haus hatte Trump seinem Gast Ramaphosa Videomaterial präsentiert, das Gräber ermordeter Farmer zeigte, und von einem „Genozid“ gesprochen. Der ORF zog diese Darstellung in Zweifel – was Hafenecker scharf zurückwies: „Der ORF diffamiert mit dieser skandalösen Berichterstattung nicht nur die zahlreichen Opfer und traumatisierten Hinterbliebenen, sondern auch jene, die tagtäglich in der Angst leben müssen, nur aufgrund ihrer Hautfarbe und ihrer europäischen Abstammung Opfer von Gewalt bis hin zum Mord zu werden.“
Besonders empört zeigte sich der FPÖ-Politiker darüber, daß der ORF die Gewalttaten als „angebliche Gewalt“ bezeichnete: „Der ORF geht in seinem Zynismus so weit, daß man nachweisliche Morde, die von unabhängigen Organisationen als ‚Völkermord‘ tituliert werden, als ‚angebliche Gewalt‘ bezeichnet.“ Zudem kritisierte er die Quellen des Senders: „Daß sich der ORF auf anonyme Experten bezieht, um ein für Linke unangenehmes Thema als ‚rechtsextrem‘ zu framen, hat seit Jahren System – von Corona bis zur Klimawandelhysterie.“
Hafenecker warf dem ORF außerdem vor, weiße Farmer pauschal mit dem Apartheid-Regime in Verbindung zu bringen: „Der Gipfel der Dreistigkeit ist die Unterstellung, die weißen Farmer wären pauschal verantwortlich für die Apartheid.“ Der FPÖ-Generalsekretär forderte eine umgehende Entschuldigung und Richtigstellung dieser „tendenziösen“ Berichterstattung. (mü)
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