Nach Koran-Verbrennung: Schwedische Muslime proben den Aufstand

Nach Koran-Verbrennung: Schwedische Muslime proben den Aufstand

Linköping. In mehreren schwedischen Städten herrschte über die Osterfeiertage der Ausnahmezustand. Ursache war eine Koran-Verbrennung in der Nähe der Einwanderer-Hochburg Malmö. Zahlreiche Videos, die im Internet kursieren, lassen bürgerkriegsähnliche Zustände erkennen.

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Initiator der Aktion ist der dänische Politiker Rasmus Paludan, Gründer der zuwanderungskritischen Partei „Stram Kurs“, der sowohl die schwedische als auch die dänische Staatsbürgerschaft besitzt. Paludan reiste dieser Tage nach Schweden, um dort den schlagenden Nachweis zu führen, daß sich das Land bereits in den Händen des Islam und seiner Anhänger befinde. Paludan verbrannte deshalb in Linköping, das über einen relativ großen muslimischen Bevölkerungsanteil verfügt, öffentlich einen Koran. Die Aktion erfolgte unter erheblichem Polizeischutz. Die Demonstration von Stram Kurs war vom eigentlich geplanten Landskrona auf einen Parkplatz in der benachbarten, von Einwanderern dominierten Großstadt Malmö verlegt worden.

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Unmittelbar darauf begannen in einem nahegelegenen Stadtviertel Unruhen. Wie Videos zeigen, überrannte ein aufgebrachter Mob von Muslimen sämtliche anwesenden Polizeistreifen, demolierte Einsatzfahrzeuge und steckte einige davon in Brand. Vier Polizisten wurden bei ihrem Rückzug verletzt. Hinter dem Gewaltausbruch sollen örtliche Vertreter der Muslimbruderschaft stecken. In der Stadt Norrköpping im Süden des Landes feuerte die Polizei nach eigenen Angaben Warnschüsse ab. Dabei seien drei Menschen verletzt worden, so der Sender SVT. Auch in Linköping kam es zu Krawallen mit über 25 Festnahmen. Die Polizei gab an, selbst angegriffen worden zu sein. (mü)

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