Nach FPÖ-Erfolg in Salzburg: Grüne versuchen es mit der Nazi-Keule

Nach FPÖ-Erfolg in Salzburg: Grüne versuchen es mit der Nazi-Keule

Salzburg. Auch in Österreich dasselbe Spiel: nach ihrem großartigen Erfolg bei der jüngsten Landtagswahl in Salzburg sieht sich FPÖ-Spitzenkandidatin Marlene Svazek (30) prompt mit Nazi-Vorwürfen vonseiten der Grünen konfrontiert.

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Auf Twitter verbreitet die grüne Nationalratsabgeordnete Ewa Ernst-Dziedzic ein Posting mit Bildern, in dem sie der freiheitlichen Wahlgewinnerin Verbindungen zu Rechtsextremen vorwirft.  Die Grünen-Politikerin schreibt: „Weil in Salzburg gerade Marlene Svazek (mit)regieren möchte, sollten alle diese Fotos kennen – auf einem davon macht die oben genannte  mit dem Neofaschisten Roman M. das ‚White Power‘ Zeichen. Kein Zufall.” Laut der grünen Abgeordneten verwendeten nur „Rechtsradikale“ dieses Zeichen.

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Tatsächlich zeigt ein Foto Marlene Svazek, die zwei Finger zu einem Ring formt – normalerweise eine Geste für „gute Sache” oder „gut gemachgt”. Die Salzburger Grünen-Politikerin und ein freier Journalist behaupten aber, es handle sich um das „White Power”-Zeichen. Daß Marlene Svazek dieses Zeichen allerdings ausgerechnet hinter mehreren Kübeln mit Mist zeigen wollte, der offenbar gerade bei einer Müllsammelaktion eingesammelt wurde, macht das wenig plausibel.

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Beobachter der örtlichen Politikszene gehen eher davon aus, daß es sich bei der grünen Diffamierungskampagne um den Versuch einer politischen Revanche handelt. Die Grünen kamen nur auf 8,2 Prozent und verloren über ein Prozent. Bei einer Einigung zwischen ÖVP und FPÖ über eine Regierungskoalition wären deshalb auch in Salzburg die Grünen ohne jede Mitsprache-Chance bei der Landesregierung.

Marlene Svazek äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen. (mü)

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