Nach dem Messermord von Illerkirchberg: AfD fordert Konsequenzen, LINKE hetzt
Illerkirchberg. Nach der Ermordung eines 14jährigen Mädchens durch einen eritreischen Asylbewerber im baden-württembergischen Illerkirchberg zeichnen sich in der öffentlichen Diskussion die üblichen Frontstellungen ab. Während etwa die AfD Konsequenzen fordert, wird im linksliberalen Spektrum auch diesmal abgewiegelt und vor „Fremdenfeindlichkeit“ gewarnt.
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Für die AfD sagte Partei- und Fraktionschefin Alice Weidel: „Die routiniert abgespulten Floskeln von Politikern der Regierungsparteien nach der Bluttat von Illerkirchberg sind ein Hohn für alle Bürger, die zu Recht um Leib und Leben ihrer Kinder und Familien fürchten.“ Die Politik müsse nun notwendige Entscheidungen treffen, „um die Bürger zu schützen und die Sicherheit im öffentlichen Raum zu gewährleisten“. Sie appellierte an Bundesinnenministerin Faeser (SPD), „abgelehnte Asylbewerber, illegale Migranten, kriminelle Zuwanderer und Gefährder konsequent, umgehend und ohne Ausnahme in ihre Herkunftsländer“ abzuschieben.
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Demgegenüber unterstellte der LINKE-Bundestagsabgeordnete und frühere Parteichef Bernd Riexinger der AfD, den Fall zu instrumentalisieren – die „AfD-Nazis“ nutzten die „Gelegenheit, um gegen Geflüchtete zu hetzen“, unterstellte Riexinger.
Auch die Polizei hatte in einer Pressemitteilung am Montag sogleich vorauseilend darum gebeten, „keinen Generalverdacht gegen Fremde, Schutzsuchende oder Asylbewerber allgemein zu hegen oder solchem Verdacht Vorschub oder Unterstützung zu leisten“. (st)
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