Nach Corona-Engpässen jetzt Lieferprobleme: Deutsche Wirtschaft bricht ein
Berlin. Die deutsche Industrie kommt nicht aus den roten Zahlen: nach monatelangen Behinderungen durch die Lockdown-Politik der Regierung machen ihr nun Lieferengpässe und der weltweite Chipmangel zu schaffen. Die Folge: laut dem Statistischen Bundesamt verzeichnete die Industrie im August stattliche sieben Prozent weniger Auftragseingänge als im Juli. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Besonders betroffen ist die Automobilindustrie: hier brachen die Aufträge im August um 12 Prozent ein. Automobilexperte Peter Fuß erklärte, daß aufgrund des Halbleitermangels Millionen Autos nicht gebaut werden könnten. Dies führe zu stornierten Bestellungen bei Zulieferunternehmen: „Inzwischen ist es ausgeschlossen, daß wir in diesem Jahr auch nur in die Nähe des Vorkrisenjahres 2019 kommen – tatsächlich wird der Absatz sogar niedriger liegen als im Corona-Jahr 2020“, sagte der Experte.
Von den Lieferengpässen sind auch die metallverarbeitenden Betriebe hart getroffen – auch hier gingen 12 Prozent weniger Aufträge ein. Im Bereich der Konsumgüter sanken die Aufträge um 2,7 Prozent. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Zuvor hatten Wirtschaftsforschungsinstitute und internationale Organisationen wie die Weltbank und die OECD ihre Wachstumsprognosen für die deutsche Wirtschaft deutlich gesenkt. (rk)
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