Nach brutalem Überfall auf Rentner: Multikulti-Straßenschlachten in spanischer Kleinstadt
Murcia. In der südspanischen Stadt Torre-Pachecho in der Region Murcia wirft der multikulturelle Bürgerkrieg seine Schatten voraus. Nach dem brutalen Überfall eines marokkanischen Jugendlichen auf einen 72jährigen Rentner kocht dort der Volkszorn, und es kam zu Gewaltausbrüchen.
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Wie spanische Medien übereinstimmend berichten, hatte ein marokkanischer Jugendlicher den Rentner während dessen Morgenspaziergang grundlos zusammengeschlagen. „Ich ging gegen 5.50 Uhr durch Torre-Pacheco, in der Nähe des Friedhofs und des Busbahnhofs, als ich drei Personen sah, möglicherweise Marokkaner“, schilderte das schwerverletzte Opfer der Regionalzeitung „La Verdad“ den Hergang der Ereignisse. „Einer von ihnen kam auf mich zu und begann, mir ohne triftigen Grund ins Gesicht zu schlagen.“ Bilder von dem übel zugerichteten Rentner, dessen rechtes Auge völlig blutig geschlagen wurde, kursieren im Internet.
Die Nachricht von dem Überfall verbreitete sich wie ein Lauffeuer in der 35.000-Einwohner-Stadt und löste eine Welle der Empörung aus. Am Freitagnachmittag versammelten sich nach Angaben der Tageszeitung „Marca“ etwa 2.000 wütende Bürger zu einer spontanen Demonstration vor dem Rathaus, um gegen die zunehmende Gewaltkriminalität und die lasche Asylpolitik der Regierung zu protestieren. Noch im Laufe des Abends weiteten sich die Proteste aus. Wie „El Español“ berichtet, schlossen sich auch mehrere marokkanische Einwohner der Demonstration an. Sie sollen daraufhin mit „rassistischen“ Parolen beschimpft worden sein.
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Die Situation eskalierte völlig, als es zu ersten Schlägereien zwischen den verfeindeten Gruppen kam. Augenzeugenberichten zufolge bildeten sich Bürgerwehren von Einheimischen. Als Reaktion darauf formierten sich marokkanische Jugendbanden, die nach unbestätigten Polizeiangaben teilweise mit Messern und anderen Waffen umherzogen, um Vergeltung an spanischen Einwohnern zu üben.
Die örtlichen Polizeikräfte waren mit der Lage zeitweise völlig überfordert und mußten Verstärkung aus benachbarten Städten anfordern. In den sozialen Netzwerken kursieren zahlreiche Videos, die die heftigen Straßenschlachten dokumentieren.
Die Vorfälle werfen ein Schlaglicht auf die angespannte Lage in vielen spanischen Städten, die unter hoher Arbeitslosigkeit und massiver Zuwanderung leiden. „Einzelfälle“ wie der in Torre-Pachecho genügen, damit die Situation eskaliert. (mü)
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