Musk fordert nach EU-Strafe: „Die EU sollte abgeschafft werden“

Musk fordert nach EU-Strafe: „Die EU sollte abgeschafft werden“

Austin, Texas/Brüssel. Der US-Milliardär und Tesla-Gründer Elon Musk ist immer für originelle Äußerungen gut. Jetzt reagierte er auf eine Millionenstrafe der EU gegen seinen Kurznachrichtendienst X und forderte kurzerhand die Abschaffung der EU. Die EU-Kommission hatte wegen mangelnder Transparenz eine Geldbuße von 120 Millionen Euro verhängt. Als einen der Gründe nannte die Brüsseler Behörde, die Authentifizierung von Nutzerkonten durch blaue Verifizierungshaken sei irreführend.

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In einem Post auf seiner Plattform antwortete Musk daraufhin, die EU sollte abgeschafft werden. Diesen Beitrag heftete er an die Spitze seines Profils, damit er dauerhaft sichtbar bleibt. In weiteren Beiträgen griff er die Europäische Union scharf an, warf ihr Zensur vor und unterstützte Aufrufe zu US-Sanktionen gegen Brüssel.

Die europäische Strafe fand auch an anderer Stelle in der US-Politik Widerhall. Außenminister Marco Rubio kritisierte die Maßnahme als „Attacke auf alle amerikanischen Tech-Plattformen und das amerikanische Volk durch ausländische Regierungen“.

Musk, der zeitweise als enger Mitarbeiter von US-Präsident Donald Trump galt und im letzten Bundestagswahlkampf Sympathien für die AfD äußerte, kündigte in seinen aktuellen Posts nicht an, ob er gegen den EU-Bescheid rechtlich vorgehen wird. Die EU wird durch ihre Strafe aber keine Punkte bei ihm gemacht haben. (mü)

Pixabay/Gemeinfrei

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