Münchner Sicherheitskonferenz 2023: AfD, Rußland und Iran ausgeladen

Münchner Sicherheitskonferenz 2023: AfD, Rußland und Iran ausgeladen

München. Die Münchner Sicherheitskonferenz (vormals: Wehrkundetagung) war immer schon ein transatlantisches Schaulaufen. Diesmal legt sie aber besonders viel Wert auf ein stromlinienförmiges Publikum: Vertreter der AfD – immerhin die größte Oppositonspartei im Bundestag – wurden jetzt generell von der Teilnahme ausgeschlossen. Das verkündete der neue Vorsitzende der Konferenz, Christoph Heusgen. Er war früher außenpolitischer Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

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Wörtlich teilte Heusgen mit: „Ich habe entschieden, daß wir die AfD nicht einladen. Das ist eine Entscheidung des Chairmans der Münchner Sicherheitskonferenz.“

Die AfD ist damit nicht allein: ausgeschlossen wurden außerdem auch offizielle Vertreter der russischen Regierung wie auch iranische. Aus beiden Ländern wurden aber Oppositionelle eingeladen.

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Die Münchner Sicherheitskonferenz bezeichnet sich laut Eigendarstellung als „das weltweit führende Forum für Debatten zu internationaler Sicherheitspolitik“. Kontrovers darf es dabei allerdings nicht zugehen: die AfD, von der früher einzelne Politiker ohne Widerspruch eingeladen wurden, hatte unlängst im Bundestag eine Friedensinitiative für den Ukrainekrieg eingebracht und sich damit gegen die offizielle Linie des Westens gestellt.

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Die USA werden nach Angaben von Konferenzchef Heusgen diesmal die größte Delegation aller Zeiten stellen, bestehend aus Vizepräsidentin Kamala Harris, Verteidigungsminister Lloyd J. Austin, Außenminister Antony Blinken und Vertretern des Kongresses. (he)

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