Münchner CSU ist böse: Beim Christopher-Street-Day unerwünscht

Münchner CSU ist böse: Beim Christopher-Street-Day unerwünscht
Bild von rihaij auf Pixabay/Gemeinfrei

München. Bei der Münchner CSU muß man das vermeintlich „Konservative“ mit der Lupe suchen. Die Parteifreunde in der bayerischen Landeshauptstadt sind gerade stinksauer – weil sie nicht zum schwul-lesbischen Christopher-Street-Day eingeladen sind. Die Münchner CSU soll diesmal nicht mit einem eigenen Wagen an der Schwulenparade teilnehmen dürfen.

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Grund dafür ist, daß sich die CSU in ihrem neuen Grundsatzprogramm weiter ablehnend gegenüber homosexuellen Ehen verhalte, begründeten die Veranstalter ihre Absage. Dort heißt es: „Grundlage der Familie ist die Gleichberechtigung der Geschlechter. Wir bekennen uns zur traditionellen Ehe von Mann und Frau.“ Außerdem haben Münchner CSU-Politiker gegen eine geplante „Drag-Queen-Lesung“ für Kinder in der Münchner Stadtbücherei Protest angemeldet. Diese richtet sich an Kinder ab vier Jahren und soll diese über sexuelle Minderheiten aufklären. CSU-Generalsekretär Martin Huber lehnt dies als „woke Frühsexualisierung“ ab.

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Warum man dann allerdings partout beim schwul-lesbischen Schaulaufen mit dabei sein will, bleibt das Geheimnis der Münchner Christsozialen. (rk)

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