Moskauer Sicherheitskonferenz: Putin rechnet mit „anonymen Hintermännern“ der Weltpolitik ab
Moskau. Von wegen Isolation: an der von Rußland ausgerichteten 21. Moskauer Konferenz für internationale Sicherheit nahmen – laut russischen Medien – mehr als 800 Vertreter aus 76 Ländern teil, darunter auch aus China, Lateinamerika und Afrika.
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Kremlchef Putin, der nur per Videoschaltung teilnahm, nutzte seine Grußbotschaft zu einer außen- und geopolitischen Koordinatenbestimmung. Er erklärte, aktuelle Konflikte in vielen Weltregionen seien lediglich durch „geopolitischen Abenteuer und das egoistische, neokoloniale Verhalten des Westens“ entstanden. Es gebe anonyme Hintermänner, die Völker gegeneinander ausspielten und Staaten zum Vasallengehorsam zwängen, um „im Rahmen eines neokolonialen Systems ihre Ressourcen gnadenlos auszubeuten“, sagte Putin weiter.
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Der russische Verteidigungsminister Schoigu führte in seinem Redebeitrag aus, Rußland wolle die Zusammenarbeit mit asiatischen Ländern wie Indien, Vietnam, Myanmar, der Mongolei, Laos, Indonesien und Bangladesch verstärken.
Erst kürzlich auf dem zweiten Rußland-Afrika-Gipfel in St. Petersburg konnte Rußland nicht weniger als 49 afrikanische Delegationen begrüßen und mit 40 Ländern des Schwarzen Kontinents Abkommen über eine militärisch-technische Zusammenarbeit abschließen. (mü)
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