Moskau warnt vor direkter Konfrontation mit der NATO: Letzte Warnung?

Moskau warnt vor direkter Konfrontation mit der NATO: Letzte Warnung?

Moskau. Die anhaltende militärische Unterstützung der Ukraine durch den Westen könnte jetzt bald zu einer drastischen Eskalation führen. Davor haben am Donnerstag gleich mehrere hochrangige russische Politiker ausdrücklich gewarnt. Die anhaltende Unterstützung der Ukraine durch die NATO könnte in einen direkten Konflikt zwischen der NATO und Rußland münden, was wiederum zu einem Atomkrieg führen könnte. Die Warnungen kommen vom früheren russischen Präsidenten Medwedew und Putin-Sprecher Dmitri Peskow.

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Medwedew ist derzeit Putins Stellvertreter an der Spitze des russischen Sicherheitsrates. Er warnte am Donnerstag vor einem Konflikt zwischen Rußland und der NATO: „Ein solcher Konflikt birgt stets das Risiko, in einen vollständigen Atomkrieg zu münden”, erklärte Medwedew auf Telegram. „NATO-Länder, die Waffen in die Ukraine pumpen, Truppen für den Einsatz westlicher Ausrüstung ausbilden, Söldner entsenden und die Übungen von Bündnisstaaten in der Nähe unserer Grenzen erhöhen die Wahrscheinlichkeit eines direkten und offenen Konflikts zwischen der NATO und Rußland.”

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Ähnliche Worte kamen am Donnerstag von Kremlsprecher Dmitri Peskow: Moskau werde bereit sein, mit aller Entschiedenheit zu reagieren, wenn irgendeine Seite es wage, sich in Rußlands militärische Sonderoperation in der Ukraine einzumischen. Peskow verwies in diesem Zusammenhang auf mindestens drei fast wortgleiche Warnungen von Kremlchef Putin und der russischen Regierung, die zu Beginn der Militäraktion in der Ukraine vor den massiven Folgen einer auswärtigen Einmischung gewarnt hatten. Peskow dazu: „Wir gehen zunächst einmal von den Erklärungen aus, die der Präsident seit dem 24. Februar abgegeben hat, daß Rußland bereit sein wird, die entschlossenste Antwort jenen zu geben, die irgendwie versuchen, in die Ukraine einzudringen und sich in die spezielle Militäroperation einzumischen, die zur Zeit von den russischen Streitkräften durchgeführt wird.“

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Zur Frage eines möglichen direkten Zusammenstoßes zwischen Rußland und der NATO sagte der Kreml-Sprecher: „Alle wollen dieses Szenario vermeiden. Sowohl Rußland als auch die NATO und vor allem Washington haben sich wiederholt in diesem Sinne geäußert, und zwar auch auf höchster Ebene.” (mü)

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