Moskau meldet sich zur Panzer-Diskussion der NATO: „Globale Katastrophe“ droht

Moskau meldet sich zur Panzer-Diskussion der NATO: „Globale Katastrophe“ droht

Moskau/Brüssel. Auch in Moskau wird die NATO-Diskussion über die Lieferung von Kampfpanzern an die schwer bedrängte Ukraine mit Aufmerksamkeit verfolgt. Auf dem NATO-Treffen im Ramstein am Freitag haben Bundeskanzler Scholz und der neue Verteidigungsminister Pistorius bislang dem Druck der NATO-Partner widerstanden und eine Lieferung deutscher „Leopard“-Panzer davon abhängig gemacht, daß auch die USA „Abrams“-Panzer an Kiew lieferten.

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Der russische Parlamentschef Wjatscheslaw Wolodin meldete sich am Sonntag mit einer Warnung zur Wort. In den sozialen Netzwerken erklärte er: „Die Lieferung von Angriffswaffen an das Kiewer Regime führt zu einer globalen Katastrophe.“ Rußland werde in diesem Fall noch „mächtigere Waffen“ einsetzen. Falls die USA und die NATO-Staaten Waffen an Kiew lieferten, die dafür genutzt werden, Gebiete zurückzuerobern, werde Rußland dies als Attacke gegen sein Staatsgebiet ansehen.

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Weiter schrieb Wolodin, die Abgeordneten des Deutschen Bundestages und der Parlamente in anderen Staaten sollten sich ihrer „Verantwortung vor der Menschheit“ bewußt werden. Solche Entscheidungen führten zu einem „furchtbaren Krieg“ mit ganz anderen Kampfhandlungen als bisher.

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„Unter Berücksichtigung der technologischen Überlegenheit der russischen Waffen sollten die Politiker im Ausland, die solche Entscheidungen treffen, begreifen, daß dies in einer Tragödie weltweiten Ausmaßes enden kann, die ihre Länder zerstört“, schrieb Wolodin. (mü)

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