Moskau fordert internationale Untersuchung: Was ist dran an Hearshs Nord Stream-Enthüllung?

Moskau fordert internationale Untersuchung: Was ist dran an Hearshs Nord Stream-Enthüllung?
Wikimedia/Government.ru/CC-BY 4.0

Washington/Moskau. Nach den Enthüllungen des US-Starjournalisten Seymour Hearsh, wonach die USA die Sprengung der Nord Stream-Pipelines geplant und zusammen mit den Norwegern durchgeführt haben (wir berichteten), kommt endlich Bewegung in die Angelegenheit, die das Zeug zu einem gigantischen Skandal hat. Rußland sieht sich durch Hearshs Bericht einmal mehr darin bestätigt, eine internationale Untersuchung unter Einbeziehung russischer Ermittler zu fordern. Rußland war gleich nach den Anschlägen am 26. September von westlichen Stellen der Urheberschaft beschuldigt worden.

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Der Vorsitzende der russischen Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, regte am Donnerstag an, Hearshs Blogbeitrag, der weltweit für Aufsehen gesorgt hatte, solle Basis für weitere Untersuchungen werden.

„US-Präsident Joe Biden und seine Komplizen sollen zur Rechenschaft gezogen werden“, sagte Wolodin. Und weiter: „Biden schreibt sich in die Geschichte als Terrorist ein.“ „Wenn  Truman zum Verbrecher wurde, indem er Atomwaffen gegen die Zivilbevölkerung in Hiroshima und Nagasaki einsetzte, so ist Biden zum Terroristen geworden, der den Befehl zur Zerstörung der Energieinfrastruktur seiner strategischen Partner Deutschland, Frankreich und Niederlande gegeben hat“, so der Vorsitzende des russischen Parlaments.

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Das US-Präsidialamt, aber auch Norwegen wies Hearshs Blogartikel am Mittwoch sogleich zurück. „Das ist gänzlich falsch und reine Fiktion“, sagte eine Sprecherin des Sicherheitsrats im Weißen Haus. (tw)

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