Misere der deutschen Zuwanderungspolitik: 10.000 Migranten sollten abgeschoben werden – und dürfen bleiben
Schwerin/Berlin. Illegale drängen nicht nur über die sogenannte „Balkanroute“ nach Deutschland, sondern verstärkt auch über Skandinavien. Das teilte jetzt das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern mit. Demnach hat die Bundespolizei von Januar bis Oktober dieses Jahres 1.569 unerlaubte Einreisen aus Skandinavien festgestellt. Überwiegend handle es sich um Migranten aus Afghanistan und Irak. Sie würden in der Regel auf dem Landweg über Dänemark oder auf dem Seeweg aus Schweden aufgegriffen. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ergänzend mitteilte, hat Deutschland im ersten Halbjahr 2020 insgesamt 13.146 Übernahmeersuchen an andere EU-Mitgliedstaaten gerichtet. 943 oder 7,2 Prozent der Fälle entfielen auf Schweden. Die Hauptadressaten seien aber Griechenland, Italien und Frankreich.
Bei 10.932 Personen, die aus Deutschland in einen anderen Mitgliedstaat überstellt werden sollten, sei die sechsmonatige Überstellungsfrist abgelaufen. Diese Menschen dürfen nun in Deutschland bleiben. (rk)
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