Migranten überrennen Europa: 64 Prozent mehr Asylanträge als 2022!

Migranten überrennen Europa: 64 Prozent mehr Asylanträge als 2022!

Brüssel. Seitdem die Corona-Reisebeschränkungen weggefallen sind, brechen alle Dämme – Europa wird von einer beispiellosen Migrantenflut heimgesucht. Immer neue Anreize, die die europäische Politik für Zuwanderer schafft, tun ihr Übriges. Die Zahlen, die die europäische Statistikbehörde Eurostat jetzt bekanntgab, sprechen für sich.

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Demnach ist die Zahl der Asylanträge in der EU jetzt im zweiten Jahr in Folge deutlich gestiegen. 2022 wurden in den 27 Mitgliedstaaten 881.200 Erstanträge gestellt. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das ein Plus von 64 Prozent oder gut 340.000 Anträgen.

Keine Überraschung, sondern traurige Realität: mit 217.735 Anträgen (25 Prozent!) wurden die meisten Anträge wie in den vergangenen Jahren in Deutschland gestellt. Es folgen Frankreich (16 Prozent), Spanien (13 Prozent), Österreich (zwölf Prozent) und Italien (neun Prozent). Im Verhältnis zur Bevölkerungsgröße wurden die meisten Anträge in Zypern gestellt, gefolgt von Österreich und Luxemburg.

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Zusätzlich gewährten die EU-Staaten mehr als 4,3 Millionen Ukrainern Schutz. Diese müssen keinen Asylantrag stellen.

Wie in jedem Jahr seit 2013 kamen die meisten Asylsuchenden in Europa aus dem Bürgerkriegsland Syrien, insgesamt fast 132.000. Das entspricht 15 Prozent aller Erstanträge. Es folgen Afghanistan (13 Prozent) sowie Venezuela und die Türkei (jeweils fast sechs Prozent). Syrien gilt zumindest in einigen Landesteilen wieder als sicher, die Türkei ohnehin. (mü)

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