Messerattacke von Würzburg: Schuldunfähig – es läuft auf straffrei hinaus

Messerattacke von Würzburg: Schuldunfähig – es läuft auf straffrei hinaus

Würzburg. Eine weitere bundesdeutsche Justiz-Farce kündigt sich an: der somalische Messerstecher, der im Juni 2021 in Würzburg mehrere Frauen tötete und weitere Menschen verletzte, wird aller Voraussicht nach keine Strafe abbüßen müssen, sondern als „schuldunfähig“ die übliche Vorzugsbehandlung in der bundesdeutschen Psychiatrie genießen dürfen.

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Am Freitag begann der Prozeß gegen den 33jährigen Somalier vor dem Würzburger Landgericht. Angesetzt sind fast 30 Verhandlungstage, verhandelt werden soll bis in den Spätsommer, es gibt 13 Nebenkläger. Der Hauptverdächtige hatte am 25. Juni 2021 in der Innenstadt von Würzburg mit einem Messer zahlreiche Menschen angegriffen. Drei Frauen im Alter von 24, 49 und 82 Jahren wurden getötet, neun weitere Menschen verletzt, sechs davon schwer. Das jüngste Opfer war ein 11jähriges Mädchen, das beim Angriff schwere Verletzungen erlitt.

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Die Generalstaatsanwaltschaft wirft dem Mann dreifachen Mord vor, außerdem versuchten Mord in elf Fällen. Er soll sich zunächst in einem Woolworth-Kaufhaus ein Küchenmesser mit einer Klingenlänge von rund 30 Zentimetern geschnappt und dann damit begonnen haben, wahllos Menschen zu attackieren. Die meisten seiner Opfer waren Frauen.

Die Generalstaatsanwaltschaft München geht davon aus, daß der „Flüchtling“ schuldunfähig war. Am Ende der Verhandlung dürfte damit die dauerhafte Unterbringung des Somaliers in einer Psychiatrie stehen. Als Motiv vermutet die Generalstaatsanwaltschaft „Haß auf Deutschland“.

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Während der Attacke soll er mindestens zweimal den „Allahu Akbar“ gerufen haben. Für die Ermittler ist das aber, wie zu hören ist, kein Indiz für ein islamistisches Motiv der Bluttat.

Der Täter kam 2015 offenbar ohne Paß als „Flüchtling“ nach Deutschland. (rk)

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