Meloni über EU-Außenpolitik: Europa vergeudet Zeit „mit zweitrangigen Themen wie der Geschlechtsidentität“

Meloni über EU-Außenpolitik: Europa vergeudet Zeit „mit zweitrangigen Themen wie der Geschlechtsidentität“

Rom. Die neue italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni beklagt eine unzureichende Außenpolitik der EU. „Eine europäische Außenpolitik gibt es nicht: In Libyen sind wir in willkürlicher Reihenfolge vorgegangen, dasselbe geschah in der Ukraine-Krise. Stattdessen müssen wir mitansehen, wie Europa Zeit mit zweitrangigen Themen wie der Geschlechtsidentität vergeudet“, kritisierte Meloni im Interview mit dem italienischen TV-Journalisten Bruno Vespa.

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Meloni bekräftigte in dem Interview ihre Absicht, die Landung weiterer „Flüchtlings“schiffe in Italien zu stoppen. Für die Aufnahme von Migranten, die von deutschen Rettungsschiffen aufgenommen werden, solle Deutschland die Verantwortung übernehmen, meinte Meloni.

Derzeit warten rund 1.000 Migranten an Bord von drei Rettungsschiffen auf die Landung in Süditalien. Der frühere italienische Innenminister Salvini (2018/19) hatte während seiner Amtszeit die italienischen Häfen rigoris für die Illegalen-Schiffe geschlossen. (mü)

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