Meloni mag die AfD nicht: Keine Zusammenarbeit wegen „unüberbrückbarer Differenzen“

Meloni mag die AfD nicht: Keine Zusammenarbeit wegen „unüberbrückbarer Differenzen“
Wikimedia/Vox España - CPAC 2022 con Hermann Tertsch y Victor Gonzalez/CC0

Rom. Italiens vermeintlich „rechte“ Ministerpräsidentin Meloni, die in der Zuwanderungspolitik bislang wenig spürbare Erfolge vorweisen kann, enttäuscht schon wieder. Auf ihrer ersten Pressekonferenz nach einer Krankheitspause hob sie „unüberbrückbare Differenzen“ zwischen ihrer eigenen Partei, den Fratelli d´Italia (FdI), und der AfD hervor. Sie war von Pressevertretern gefragt worden, ob sie sich im Europaparlament ein Bündnis mit der AfD und dem französischen Rassemblement National vorstellen könne.

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Es sei eindeutig, daß es mit der AfD unüberbrückbare Differenzen gebe, angefangen bei den Beziehungen zu Rußland, so Meloni. Die italienische Präsidentin fährt einen strikt transatlantischen Kurs und hat mehrmals ihre bedingungslose Unterstützung für die Ukraine betont. Auch aus dem chinesischen Seidenstraßen-Projekt, das Washington ebenfalls ein Dorn im Auge ist, ist ihre Regierung vor kurzem ausgestiegen.

Meloni verwies zudem darauf, daß weder die AfD noch der Rassemblement National von Marine Le Pen Mitglied in der Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer (EKR) im Europäischen Parlament seien. Le Pens Ansätze zu Rußland seien allerdings im Gegensatz zu denen der AfD interessanter. „Ich vergebe keine Noten, aber mit manchen gibt es mehr oder weniger Differenzen, ich arbeite mit der EKR“, sagte Meloni. (rk)

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