Meloni in Bozen: Italienische Präsidentin bekennt sich zur Südtiroler Autonomie

Meloni in Bozen: Italienische Präsidentin bekennt sich zur Südtiroler Autonomie

Bozen. Italiens rechte Ministerpräsidentin Meloni will an der Südtirol-Politik ihrer Vorgänger festhalten und die im sogenannten „Autonomiepaket“ verbrieften Rechte der deutschen Südtiroler nicht in Frage stellen. Das erklärte sie jetzt anläßlich der Unterzeichnung eines Abkommens zum Entwicklungs- und Kohäsionsplans zwischen Rom und Bozen. „Wer mich kennt, weiß, daß ich meine Versprechen halte“, sagte Meloni.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Die Südtiroler Volkspartei (SVP) des erst vor kurzem wiedergewählten Südtiroler Landeshauptmans Arno Kompatscher hatte zuletzt an einem Verfassungsgesetzentwurf zur Wiederherstellung der Autonomiestandards gemäß der Streitbeilegungserklärung von 1992 gearbeitet. Meloni sicherte Südtirol in der Vergangenheit mehrmals ihre Unterstützung zu und bekannte sich zur „besonderen Autonomie“ der überwiegend von Deutschösterreichern besiedelten Region.

Auf der Grundlage des Entwicklungs- und Kohäsionsplan (FSC) fließen rund 100 Millionen Euro aus europäischen Fonds nach Südtirol. Die finanziellen Mittel des Fonds sollen den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt festigen sowie wirtschaftliche und soziale Ungleichgewichte verringern. Der Fonds wird aus Beiträgen des italienischen Staates und der Provinzen gespeist.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Melonis Besuch in Bozen erfolgte rund eineinhalb Monate nach Amtsantritt der neuen Südtiroler Mitte-Rechts-Fünferregierung, in der auch ihre Partei vertreten ist. Die SVP Kompatschers koaliert neben den Fratelli d‘Italia auch noch mit den Südtiroler Freiheitlichen, der Lega sowie La Civica. (mü)

Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin

Kommentare