Meloni im Wahlkampf-Endspurt: „Das Spiel ist noch nicht gewonnen“
Rom/Aquila. In Italien geht der Wahlkampf jetzt in seine heiße Schlußphase. Am 25. September wird das Parlament neu gewählt. Der rechten Dreier-Allianz aus Fratelli d´Italia, Lega und Forza Italia werden gute Erfolgsaussichten attestiert.
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Auch Giorgia Meloni, Chefin der Fratelli d´Italia, stimmte sich und ihre Wähler jetzt auf den Wahl-Endspurt ein: „In den nächsten Wochen wird alles Erdenkliche passieren: Ich bin im Modus eines tibetischen Mönchs, ich reagiere nicht auf Provokationen, mittlerweile lese ich nicht einmal mehr bestimmte Zeitungen und bestimmte Nachrichten“, erklärte sie am Mittwochabend bei einem Wahlkampfauftritt in der Abruzzen-Hauptstadt L‘Aquila. „Wir sind bereit – jetzt müßt Ihr zeigen, daß Ihr bereit seid. Denn dieses Spiel ist noch nicht gewonnen. Sie werden entscheiden, ob diese Nation frei sein wird“, so Meloni weiter.
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Die Fratelli d´Italia könnten laut Umfragen mit 24 Prozent der Stimmen stärkste Einzelpartei werden. Die Lega von Ex-Innenminister Matteo Salvini käme demnach auf 13,4 Prozent, während die rechtskonservative Forza Italia unter Silvio Berlusconi acht Prozent erreichen würde. Damit könnte die Mitte-Rechts-Allianz aus Fratelli d‘Italia, Lega und Forza Italia die relative Mehrheit im neugewählten Parlament erobern.
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Progammatische Schwerpunkte der Allianz sind eine „Flat Tax“, eine Einheitssteuer für Arbeitnehmer und Selbstständige, und Melonis Forderung nach einer Seeblockade vor den Küsten Nordafrikas. Die Fratelli-Chefin fordert außerdem die Einrichtung von Camps für Geflüchtete in Afrika und ein frühzeitiges Aussortieren der Nicht-Asylberechtigten. (mü)
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