Meloni beim Europarat: Europa muß seine Außengrenzen verteidigen

Meloni beim Europarat: Europa muß seine Außengrenzen verteidigen
Wikimedia/Vox España - CPAC 2022 con Hermann Tertsch y Victor Gonzalez/CC0

Rom. Die neue italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni kämpft unvermindert für eine bessere Verteilung der Migrantenlast auf Europa. Bei einem Treffen mit Charles Michel, dem Präsidenten des Europäischen Rates, erneuerte sie jetzt ihre Forderung, daß die EU ihre Außengrenzen verteidigen müsse. Außerdem dürfe man Italien mit dem „Flüchtlings“problem nicht allein lassen.

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Wörtlich sagte Meloni: „Es liegt in niemandes Interesse, sich bei einem Thema wie der Migration zu spalten. Das würde darauf hinauslaufen, den Menschenhändlern ein Geschenk zu machen.“ Sie unterstrich auch, wie dringend notwendig europäische Lösungen seien, daß die EU Italien nicht allein lassen dürfe und die Außengrenzen verteidigen müsse.

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Meloni versucht einen Spagat zwischen der Bekämpfung der Migrantenströme und möglichen EU-Sanktionen. So müssen vorgebliche „Rettungschiffe“ seit kurzem norditalienische Häfen anlaufen, was den Schleppern ihr Handwerk zumindest erschwert. Meloni möchte den Konflikt mit Brüssel nicht riskieren, weil er den Verlust an EU-Geldern zur Folge haben könnte.

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Italien leidet aufgrund seiner geografischen Lage ganz besonders unter den Migrationsströmen. Am Samstag besuchte Meloni Tripolis, um dort Maßnahmen zur Bekämpfung der Schlepperei zu diskutieren. Allein im erst kurzen Jahr 2023 sind in Italien bereits wieder 4452 „Flüchtlinge“ eingetroffen. Im Vorjahr waren es im gleichen Zeitraum 2250 Asylwerber. Im gesamten Vorjahr sind mehr als 100.000 „Flüchtlinge“ in Italien angekommen. (mü)

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