Medwedew wird deutlich: „Das kalte Wetter wird bald kommen“

Medwedew wird deutlich: „Das kalte Wetter wird bald kommen“

Moskau. Der frühere russische Präsident Medwedew, derzeit stellvertretender Vorsitzender des Sicherheitsrates der Russischen Föderation, hat erneut deutliche Worte für die Energie- und Rußlandpolitik der Europäer gefunden – und sie unmißverständlich an ihre Verwundbarkeit erinnert.

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Auf Twitter wetterte Medwedew jetzt: „Die gesamte derzeitige europäische Politik gegenüber Rußland ist ein ekelhafter Cocktail aus arroganter Rüpelhaftigkeit, pubertärem Infantilismus und primitiver Dummheit.“ Und weiter: „Es ist mir egal, daß Europa eine große Industrie und eine entwickelte Landwirtschaft hat und daß die EU-Bürger in warmen Häusern mit Wasser leben wollen. Die Hauptsache ist, daß die Russen nicht leiden müssen.“

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Mit Blick auf den Notfallplan zum Gassparen, auf den sich die EU-Länder – gegen die Stimme Ungarns – am Dienstag geeinigt haben, erinnert Medwedew den Westen daran, daß der Winter nicht abgesagt worden sei. Die EU werde bald merken, daß alternative Lieferungen von Gas, Öl und Kohle zu teuer oder einfach unrealistisch sind.

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Schon jetzt habe die Energiekrise Hysterie im Westen ausgelöst. Der europäische Weg, um aus der Krise zu kommen, bestehe nur darin, immer mehr Waffen an die Ukraine zu liefern. Medwedew prophezeit „einen Krieg bis zum bitteren Ende“ und erinnert die EU daran: „Das kalte Wetter wird bald kommen ...“ (mü)

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