Medientraining für die Truppe: Bundeswehr soll gegen mißliebiges Gedankengut immunisiert werden
Koblenz. Die Streitkräfteführung mißtraut der Truppe auch unter dem neuen Verteidigungsminister Pistorius (SPD). Damit die Bundeswehrsoldaten künftig besser gegen vermeintliche „Verschwörungsmythen“ und gegnerische Propaganda aufgestellt sind, sollen sie jetzt ein gezieltes Medientraining erhalten. Denn, so glaubt man beim Zentrum Innere Führung in Koblenz zu wissen: wie die Polizei sei auch die Bundeswehr „teilweise“ für Rechtsextremismus anfällig.
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Um dem „Abdriften“ der Truppe in falsche Informationsblasen vorzubeugen, insbesondere angesichts des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, müsse man die Soldaten auf die Gefahren der damit verbundenen Desinformationen vorbereiten, ließ der Kommandeur des Koblenzer Zentrums, Markus Kurczyk, mitteilen: „Von Verschwörungstheorien und Desinformationen zum Beispiel aus Rußland können große Gefahren ausgehen.“ Man müsse deshalb „in diese Themen rein, wir müssen hier die Soldatinnen und Soldaten sensibilisieren“.
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Die zumeist einwöchigen Lehrgänge sollen nun vom Zentrum Innere Führung an den Standorten Koblenz und Strausberg bei Berlin sowie vor Ort bei den Streitkräften in ganz Deutschland organisiert werden. Schon jetzt bietet das Zentrum Truppenkurse zum Thema „Verschwörungserzählungen“ an. (he)
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