McKinsey: Die „Energiewende“ kostet die Deutschen sechs Billionen Euro
Berlin. Die meisten Deutschen sind sich über die immensen Folgekosten der „Energiewende“ noch immer nicht klar. Diese werden jeden Bürger schon in naher Zukunft erheblich belasten – dabei sind etwa die Strompreise schon heute in Deutschland die höchsten in ganz Europa. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Jetzt hat die Unternehmensberatung McKinsey vorgerechnet, welche Kosten in den nächsten Jahren auf Deutschland zukommen werden. Ausgehend von einer konsequenten und raschen Umsetzung der Energiewende, wären demnach in Deutschland bis 2045 Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 6 Billionen Euro notwendig. Das wären jährlich rund sieben Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts.
Zwar könnten die Investitionen auch Einsparungspotential mit sich bringen – zum Beispiel, weil energetisch sanierte Gebäude weniger Stromkosten verursachen. Auch bei Elektroautos sänken die jährlichen Betriebskosten durch die niedrigeren Kosten für Strom statt Treibstoff und die höhere Effizienz sowie geringere Instandhaltungskosten. Auch „Extra-Einnahmen“ seien zu gewärtigen, wenn durch die Modernisierung neue Arbeitsplätze entstehen und Deutschland als technologischer Marktführer Gewinne im Ausland macht.
Doch diese Prognose steht auf dünnem Eis. Sie hat zur Voraussetzung, daß die „Klimawende“ rasch und konsequent umgesetzt wird. Denn, so warnt McKinsey: gelingt es Deutschland nicht, die angestrebte Transformation rechtzeitig zu schaffen, dann kämen auf Privathaushalte und Industrie sehr wahrscheinlich größere finanzielle Belastungen zu. Genannt werden insbesondere erhöhte Energiekosten und eine steigende CO2-Bepreisung. (rk)
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