Marine Le Pen an der Seite Salvinis: „Kampf für die Freiheit und das Vaterland“

Marine Le Pen an der Seite Salvinis: „Kampf für die Freiheit und das Vaterland“

Pontida. Vor dem Hintergrund der aktuellen Zuwanderungskatastrophe auf der italienischen Insel Lampedusa haben sich der frühere italienische Innenminister Salvini und die Chefin des französischen Rassemblement National (früher Front National) zu Wort gemeldet und nachdrücklich den Schutz der EU-Außengrenze angemahnt.

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Marine Le Pen nahm am Sonntag an einem Treffen von Anhängern der italienischen Regierungspartei Lega im norditalienischen Pontida teil. „In Italien und in Frankreich sind wir im selben Kampf engagiert, den Kampf für die Freiheit und das Vaterland“, sagte Le Pen, die an der Seite von Lega-Chef Salvini auftrat und und für den Schutz der EU-Außengrenzen plädierte.

„Wir wollen unsere Häfen verteidigen, so wie es Salvini mit so viel Mut und Kampfgeist getan hatte, als er Innenminister war . Damals blickte ganz Europa in Richtung Italien, und wir als Verbündete waren stolz auf Salvini und die Lega. Wir warten darauf, daß dieser Moment zurückkehrt", sagte Le Pen.

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Rund 100.000 Personen versammelten sich laut Lega-Angaben in Pontida nahe der lombardischen Stadt Bergamo zum traditionellen Treffen der Lega. Salvini sprach die Erwartung aus, daß die Rechtsparteien die EU-Parlamentswahlen im kommenden Jahr gewinnen würden. Daher sei es wichtig, auf europäischer Ebene Allianzen aufzubauen. Er zeigte sich auch überzeugt, daß die Rechtsregierung unter der derzeitigen italienischen Ministerpräsidentin Meloni die komplette fünfjährige Legislaturperiode im Amt bleiben werde.

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„Die Lega ist eine Garantie für die Stabilität dieser Regierung“, sagte Salvini, der unter Meloni Verkehrsminister und stellvertretender Ministerpräsident ist. Deren Regierung zeigt sich vom aktuellen Migranten-Ansturm allerdings völlig überfordert. (mü)

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