Macron zündelt am Pulverfaß: „Jedes Mittel, damit Rußland nicht gewinnt“
Paris. Seit kurzem sorgt der Vorschlag des französischen Präsidenten Macron, der sich die Entsendung französischer und anderer westlicher Bodentruppen in die Ukraine vorstellen kann, für viel Gesprächsstoff. Beobachter sehen darin eine weitere Einstimmung der Öffentlichkeit auf eine gravierende Eskalation im Ukrainekrieg - die direkte militärische Konfrontation zwischen Rußland und dem Westen.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Jetzt bekommt dieser Verdacht neue Nahrung. Wie die französische Tageszeitung „Le Monde“ herausgefunden haben will, wird in Paris nicht erst seit kurzem, sondern schon seit Sommer 2023 über französische Bodentruppen auf dem ukrainischen Kriegsschauplatz nachgedacht. Noch im Juni 2023, kurz nach dem Beginn der erfolglosen ukrainischen Sommeroffensive, soll darüber bei einer Konferenz im Elysée-Palast gesprochen worden sein, zitiert das Blatt keinen geringeren als den Stabschef der französischen Armee, Pierre Schill.
Wörtlich sagte der General: „Die Rolle des Militärs ist es, immer die maximale Anzahl möglicher Optionen vorzubereiten, um bei der politisch-militärischen Entscheidung des Präsidenten der Republik zu helfen.“ Macrons Äußerungen stellten deshalb keine Eskalation, sondern „vor allem eine politische und strategische Botschaft“ an Rußland dar, die Frankreichs Willen und Engagement demonstrieren solle.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Daß seine umstrittenen Äußerungen am 26. Februar kein Ausrutscher, sondern kühl berechnetes Kalkül waren, machte Macron inzwischen auch selbst deutlich, indem er wenig später nachschob, „jedes Wort“ sei „durchdacht“ gewesen. Am Donnerstag legte er abermals nach. In einem Interview, das von den französischen Fernsehkanälen TF1 und France 2 übertragen wurde, sagte er: „Wir müssen mit Entschlossenheit, Willen und Mut sagen, daß wir bereit sind, alle Mittel zu nutzen, um unser Ziel zu erreichen – nämlich, daß Rußland nicht gewinnt.“ (mü)
Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!
Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin
Kommentare