Macron mobilisiert gegen den Bevölkerungsschwund: „Frankreich wird stärker, wenn wir die Zahl der Geburten erhöhen“
Paris. Bisher wies Frankreich im europäischen Vergleich eine relativ hohe Geburtenrate auf: 2022 lag sie bei statistisch 1,79 Kindern pro Frau. Zum Vergleich: in Deutschland liegt sie gegenwärtig bei 1,46 Kindern, im Europadurchschnitt bei 1,5. Der Vollständigkeit halber ist zu erwähnen, daß der Anteil autochthoner europäischer Kinder aus diesen Zahlen nicht hervorgeht – ein nicht unerheblicher Anteil sind Ausländerkinder oder Kinder mit „Migrationshintergrund“.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Nichtsdestotrotz sieht die französische Regierung jetzt Handlungsbedarf. Denn 2022 ist die französische Geburtenrate auf 1,68 Kinder pro Frau gesunken. 2010 hatte sie noch bei 2,03 gelegen. Das Thema sorgt nun für Schlagzeilen – anders als hierzulande ist sind die Geburtenrate und der Erhalt der Bevölkerungssubstanz in Frankreich ein Thema, das interessiert. Medien diskutieren ein „Ende der französischen Ausnahme“ und sprechen von einem „demografischen Winter“.
Präsident Macron demonstriert Aktivität. In seiner ersten großen Pressekonferenz nach der Regierungsumbildung erklärte er die Demografie zur Chefsache und griff tief in den Fundus einer pro-natalistischen, also geburtenfördernden Bevölkerungspolitik, die zwar hierzulande verpönt ist, in Ländern wie Ungarn aber mit großer Selbstverständlichkeit praktiziert wird. So schlug er eine besser bezahlte Elternzeit für Väter und Mütter vor. „Unser Frankreich wird stärker, wenn wir die Zahl der Geburten erhöhen“, sagte er.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Offenbar geht es Macron auch darum, das Elterngeld stärker als bisher in Relation zum Gehalt zu setzen. Damit sollen besserverdienende Paare einen zusätzlichen Anreiz für die Familiengründung erhalten. Bisher gibt es für alle ein monatliches Elterngeld von 429 Euro. Viele, die vorher gut verdient haben, müssen in dieser Phase ihren Lebensstandard drastisch herunterschrauben. (mü)
Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!
Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin
Kommentare