Maaßen kritisiert Öffentlich-Rechtliche: Es gibt einen „klaren Linksdrall“

Berlin. In den Chor der Kritiker der GEZ-Medien hat sich jetzt auch der frühere Bundesverfassungsschutz-Chef und Thüringer CDU-Bundestagskandidat Hans-Georg Maaßen eingeschaltet. Er sagte im Sender tv.Berlin zur politischen Berichterstattung in den öffentlich-rechtlichen Medien: „Ich sehe nicht mehr die Ausgewogenheit der Berichterstattung.“ Es gebe einen „klaren Linksdrall“. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

In dem Interview warf er den Anstalten „Meinungsmanipulation“ vor, etwa über das Weglassen von Tatsachen und die Anwendung von „Tricks“. „Ich halte es für eine Schande, daß die Aufsichtsbehörden diesen öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht in der Hinsicht wirklich mal korrigieren und dafür sorgen, daß so etwas nicht mehr stattfindet“, sagte Maaßen. Er brachte einen „NDR-Untersuchungsausschuß“ ins Gespräch.

Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) sei für die „Tagesschau“ zuständig, erklärte er. „Wenn man sieht, daß es da auch Verbindungen gibt zwischen der „Tagesschau“ oder zwischen Personen, die für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und „Tagesschau“ arbeiten, und der linken und linksextremen Szene – dann wäre das wirklich auch eine Untersuchung wert, daß auch die Biografie von einigen Redakteuren mal auf den Prüfstand gestellt wird, ob diese Leute die charakterliche Eigenschaft haben, (...) die ‚Tagesschau‘ durch Redaktion zu begleiten.“

Am Wochenende legte Maaßen nach und erklärte auf Twitter, Extremisten und Radikale hätten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk nichts zu suchen. „Gebührenfinanzierte Medien müssen neutral berichten und nicht erziehen. #Verfassungstreue statt #Haltungsjournalismus!“

Die Gemeinten – von Medienfunktionären bis hin zu Parteivertretern aus allen Lagern – reagierten auf Maaßens Vorwürfe gereizt bis empört. (st)

CC BY-SA 3.0 de (Bildformat bearb.)

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