Maas stellt klar: Bundesregierung hält auch unter US-Präsident Biden an Nord Stream 2 fest
Berlin. Ein erfreuliches Signal der Klarheit aus Berlin: Bundesaußenminister Maas hat jetzt erklärt, daß er im transatlantischen Streit um die russisch-deutsche Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 auch unter einem US-Präsidenten Joe Biden nicht einlenken werde; die USA torpedieren die Pipeline, die inzwischen zu über 90 Prozent fertiggestellt ist, seit Jahren auf allen Kanälen und mit allen erdenklichen Mitteln. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Maas betonte nun gegenüber der Nachrichtenagentur dpa, es werde trotz des zunehmenden Druckes aus Washington kein Einlenken der Bundesregierung in dem Streit geben. Maas wörtlich: „Wir brauchen nicht über europäische Souveränität zu reden, wenn dann darunter verstanden wird, daß wir in Zukunft alles nur noch machen, wie Washington es will. Die Bundesregierung wird ihre Haltung zu Nord Stream 2 nicht verändern.“
Nachdem auch er mögliche künftige US-Präsident Biden bereits seine Ablehnung gegenüber dem Pipelineprojekt erklärt hatte, schob Maas nun nach, daß es auch künftig Themen geben werde, bei denen man unterschiedlicher Auffassung mit den USA sein werde. (rk)
Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!
Wer für die Krise gewappnet sein will, findet hier Informations- und Ausrüstungsmaterial:
Kommentare