Lula da Silva stellt Krim-Status zur Diskussion: „Selenskyj kann nicht alles haben“
Brasilia. Der brasilianische Präsident Lula da Silva widerspricht dem westlichen Ukraine-Narrativ erneut. Er hat den Kiewer Maximal-Kriegszielen eine Absage erteilt. „Vielleicht wird die Krim diskutiert werden“, sagte er jetzt dem französischen „Figaro“ zufolge.
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Auch in Bezug auf die übrigen Territorien, die mittlerweile Teil Rußlands geworden sind, schlug der brasilianische Präsident ein „Umdenken“ vor. Er erklärte: „Auch Selenskij kann nicht alles haben wollen. (...) Die Welt braucht Frieden. (...) Wir müssen eine Lösung finden.“
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Ende Januar hatte sich Lula als Vermittler im russisch-ukrainischen Konflikt angeboten. Bei einem Treffen mit Bundeskanzler Olaf Scholz sprach er sich für die Schaffung eines multilateralen Formats ähnlich den G20 aus. Schon im Wahlkampf 2022 hatte sich Lula von der westlichen Ukraine-Unterstützung distanziert und auf die Kiewer Mitverantwortung für den Kriegsausbruch hingewiesen. (mü)
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