Lukaschenko prophezeit Unruhen in Deutschland: „Die Menschen werden Rechenschaft fordern“
Minsk. Das kommt nicht oft vor: Bundesaußenministerin Baerbock (Grüne), die sich vor „Volksaufständen“ infolge des kommenden Energiemangels fürchtet, und SPD-Innenministerin Faeser, die sich ebenfalls auf künftige Proteste einstellt – beide bekommen Schützenhilfe ausgerechnet vom weißrussischen Präsidenten Lukaschenko. Auch dieser prognostiziert Deutschland und anderen westlichen Ländern nämlich einen heißen Herbst.
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Am Rande eines Arbeitsbesuchs zur jährlichen Agrarernte in der Stadt Miadziel unweit von Minsk äußerte sich Lukaschenko zur aktuellen Weltlage und speziell über Deutschland. Nach seiner Einschätzung sind viele derzeitige Probleme auf westliche Regierungen zurückzuführen. So hätten unfähige Politiker im Westen durch die Flutung mit Geldern während der Corona-Krise die Inflation massiv gefördert.
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Dann wundert sich Lukaschenko, daß in Deutschland mittlerweile beim Duschen gespart wird: „Wer hätte gedacht, daß das wohlhabende Deutschland seinen Bürgern empfehlen würde, seltener zu duschen oder gar nicht zu duschen. Den Deutschen wird empfohlen, zweimal pro Woche zu duschen. Der Warenmangel ist Realität.“ Aber: das wird nicht lange gutgehen, meint Lukaschenko: „Die Frage ist nur, wie lange die Menschen zu leiden bereit sind. Denn sobald die Geduld am Ende ist, werden sie von den Regierungen Rechenschaft fordern.“ (rk)
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