Links-Funktionär gibt zu: So werden AfD-freundliche Wirte terrorisiert
Karlsruhe/Rheinstetten. Der jüngste Grünen-Parteitag auf dem Karlsruher Messegelände lieferte mitunter entlarvende Einblicke in das Innenleben der früheren Umweltpartei, die derzeit einer der Koalitionspartner der „Ampel“-Regierung ist. In den sozialen Netzwerken kursiert gerade ein Video-Mitschnitt, in dem ein Redner zur Gewalt gegen AfD-Mitglieder und Unterstützer aufruft und dafür kräftigen Applaus vom grünen Parteivolk erhält.
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Bei dem Mann handelt es sich um Reinhard Neudorfer, Kandidat der Linken für das EU-Parlament und Vorstandsmitglied des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) im Kreis Rems-Murr in Baden-Württemberg. Er lobt in seinem Redebeitrag eine örtliche Antifa-Gruppe und plaudert illustrativ aus dem Nähkästchen, was passiert, wenn ein Wirtshaus der AfD Veranstaltungsräume anbietet.
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Man sei „rechtzeitig“ da und spreche „freundlich“ mit dem verantwortlichen Unternehmer, um ihn zu einer Ausladung zu überreden. Geschehe dies nicht, erfolge eine „nicht mehr so freundliche“ Ansprache. Fruchte das alles nichts, schlössen die örtlichen Linksextremisten eine weitere Eskalation nicht aus: „Da gibt es weitere Möglichkeiten, die ich hier nicht öffentlich darlegen möchte.“ Applaus im Saal.
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Neudorfer ist kein Unbekannter, sondern vielmehr seit langem in der regionalen Links-Szene aktiv und vielfach vernetzt. Bis 2016 gehörte er dem erweiterten Landesvorstand der Linkspartei an und war über mehrere Jahre hinweg Sprecher der innerparteilichen „Landesarbeitsgemeinschaft Antifaschismus“. (rk)
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