Linke lassen die Maske fallen: „Das Ende des Höcke“
Erfurt. In Thüringen könnte die AfD bei der bevorstehenden Landtagswahl im September stärkste Partei werden und hätte dann unter anderem Anspruch auf das Amt des Ministerpräsidenten. Linke aller Schattierungen lassen angesichts dieser Aussichten alle Masken fallen und setzen auf pure Gewalt. So kündigte die vorgebliche Satirepartei „Die Partei“ in ihrem Wahlwerbespot an: „Diesmal schießen wir zuerst!“
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Daß es sich bei solchen Ankündigungen nicht nur um verbale Fehlgriffe handelt, zeigten am Dienstag die massiven Krawalle gegen einen Auftritt des Thüringer AfD-Landes- und Fraktionschefs Björn Höcke in Jena, zu denen sich rund 2000 Randalierer zusammenrotteten. Dabei kam es nicht nur zu Straftaten – vielmehr kapitulierte die Polizei und sagte die Kundgebung ab.
Nun sind im Saale-Orla-Kreis Flugblätter aufgetaucht, die „Das Ende des Höcke“ ankündigen. Hinter der Überschrift finden sich die Daten „1.4.72 – 22.8.24“. Höcke wurde am 1. April 1972 geboren – das zweite Datum läßt sich als propagiertes Todesdatum lesen. Weiter unten findet sich außerdem die mehr als zweideutige Botschaft: „Wird bombastisch!“
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Die Polizei ist alarmiert. „Der Flyer liegt uns vor“, erklärte eine Polizeisprecherin. Der Sachverhalt werde geprüft. Eine Veranstaltung der AfD sei angemeldet und werde von der Polizei normal begleitet. „Jetzt gibt es durch den Flyer noch den Aufruf zu einer Gegendemo, was durch den Zusammenhang mit Jena eine gewisse Brisanz entwickeln könnte.“ Die Polizei will nun entsprechend reagieren und ihre Planung umstellen - ein Szenario wie in Jena soll verhindert werden. (rk)
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