Landtagswahl in Niedersachsen: AfD mit kräftigem Plus – jetzt bei elf Prozent

Landtagswahl in Niedersachsen: AfD mit kräftigem Plus – jetzt bei elf Prozent

Hannover. Bei der Landtagswahl in Niedersachsen wurden die beiden bisherigen Regierungs-Koalitionäre SPD und CDU mit minus 3,5 bzw. minus 5,5 Prozent kräftig abgestraft. Allerdings wurde die SPD mit 33,4 Prozent wiederum stärkste Partei, und die CDU schaffte mit 28,1 Prozent erneut einen stabilen zweiten Platz. Die Grünen konnten sich um fast sechs Prozent auf nunmehr 14,5 Prozent verbessern. Rund 48 Prozent der Wähler votierten damit für Rot-Grün.

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Bemerkenswert immerhin: auch die AfD konnte fast fünf Prozent zulegen und steht nun mit 11 Prozent auf Platz vier. Sie dürfte im nächsten Landtag mit 18 oder 19 Sitzen vertreten sein.

Vor allem mit Blick auf andere westdeutsche Landesverbände ist das AfD-Ergebnis durchaus bemerkenswert. Ob damit im Westen eine Trendwende geschafft ist, bleibt abzuwarten, da die derzeitige Energie- und Ukrainekrise wohl Haupttreiber der gestiegenen AfD-Werte sind.

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Nicht mehr im neuen Landtag vertreten ist die FDP. Sie blieb bei 4,9 Prozent hängen und mußte offenbar Stimmen an die AfD abgeben. Der Meinungsfoscher Manfred Güllner analysierte am Wahlabend: „Viele Mittelständler, die bisher FDP gewählt haben, sind zur AfD gewechselt.“ Und. „Bisher gab es eine klare Abgrenzung zwischen FDP-Klientel und AfD.“ Diese sei „brüchig geworden, verstärkt durch die Energiekrise.“ (se)

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