Kroatien schert aus Anti-Rußland-Front aus: „Wir haben nichts damit zu tun“
Zagreb. Die westliche Drohkulisse gegen Rußland, aber auch das von der NATO verbreitete Zerrbild eines angeblich bevorstehenden Angriffs auf die Ukraine bekommt Risse: der kroatische Präsident Milanović hat jetzt einen Rückzug seines Landes aus der NATO angekündigt, sollte es in der Ukraine zu einem Krieg kommen. „Die NATO verstärkt ihre Präsenz, wir haben nichts damit zu tun und werden auch nichts damit zu tun haben. Wenn es zu einer Eskalation kommt, ziehen wir uns bis zum letzten kroatischen Soldaten zurück“, sagte Milanović.
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Der Präsident unterstrich darüber hinaus, die aktuelle Zuspitzung habe „nichts mit der Ukraine zu tun, sondern mit Bidens Politik, in der ich Widersprüchlichkeit und ein gefährliches Verhalten sehe.“ Und weiter: „Die Ukraine hat keinen Platz in der NATO“, da sie „eines der korruptesten Länder der Welt“ sei. Es dürfe nicht zugelassen werden, daß „Extremisten“ Einfluß auf die Politik nehmen, „und deswegen wird Kroatien daran nicht teilnehmen.“ Kroatien müsse sich von dem Konflikt fernhalten „wie von einem Feuer“. Die Entwicklung der Gaspreise zeige, „daß diese Konfrontation mit Rußland nicht die klügste ist.“
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Kroatien hat sich seit der Entsendung sogenannter Battlegroups der NATO an die östliche Flanke stets daran beteiligt, und zwar im Rahmen des von den USA geführten Kampfverbands in Polen. Erst am Montag kam das achte Einsatzkontingent der Kroaten aus Polen zurück, etwa 350 Soldaten. (mü)
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