Kriminalitätsimport: 67 Prozent der jugendlichen Intensivtäter haben Migrationshintergrund

Kriminalitätsimport: 67 Prozent der jugendlichen Intensivtäter haben Migrationshintergrund

Düsseldorf. Jugendliche Intensivtäter sind eine tickende Zeitbombe: sie werden immer mehr, und sie werden immer brutaler. Was dabei wenig überrascht: in Nordrhein-Westfalen haben nach Angaben des Innenministeriums 45 Prozent derjenigen, die einen deutschen Paß haben, einen arabischen oder türkischen Vornamen. Insgesamt haben 67 Prozent dieser Täter einen Migrationshintergrund.

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Das geht aus der Antwort des NRW-Innenministeriums auf eine Anfrage des AfD-Landtagsabgeordneten Markus Wagner hervor. Dort werden die Vornamen jugendlicher Intensivtäter mit deutscher Staatsbürgerschaft aufgelistet. Von 276 Intensivtätern mit deutschem Paß entfallen 124 Vornamen auf die Türkei oder Länder der sogenannten MENA-Region (Naher Osten und Nordafrika). Das entspricht einem Anteil von 45 Prozent.

Insgesamt wurden 456 jugendliche Intensivtäter registriert – darunter 180 ohne deutsche Staatsbürgerschaft. 39,5 Prozent der Betroffenen besitzen damit keinen deutschen Paß. Zählt man diese Gruppe zu denjenigen mit „auffälligen“ Vornamen, ergibt sich ein Gesamtanteil von rund 67 Prozent jugendlicher Intensivtäter mit mutmaßlichem Migrationshintergrund.

Auffällig ist, daß sich bei den Tätern ohne deutschen Paß eine Konzentration auf bestimmte Länder zeigt. Demnach stammen 49 Jugendliche aus Syrien, 14 aus dem Irak und 13 aus Serbien. Weitere nennenswerte Gruppen sind zehn Bulgaren, acht Afghanen und ebenfalls acht Rumänen. (rk)

Image by Michal Renčo from Pixabay

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