Kretschmann über die deutsche Sprache: Absage an Gendern und Anglizismen

Kretschmann über die deutsche Sprache: Absage an Gendern und Anglizismen

Stuttgart. Im Dauerstreit um Gender-Deutsch hat sich jetzt auch der baden-württembergische Grünen-Ministerpräsident Kretschmann zu Wort gemeldet. Er ist gegen Gendern – zumindest an den Schulen. „Die Schulen müssen sich an das halten, was der Rat für deutsche Rechtschreibung vorgibt. Sonst haben wir am Ende keine einheitliche Rechtschreibung mehr“, sagte Kretschmann der dpa.

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Es sei schon „schlimm genug“, daß so viele Grundschüler nicht lesen können. Man müsse es denen nicht „auch noch erschweren“, indem man in der Schule „Dinge schreibt, die man gar nicht spricht“, kritisierte der grüne Landesvater weiter.

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Im Gespräch mit der dpa machte er deutlich, daß er nicht nur das Gendern für eine Unsitte halte, sondern auch die fortschreitende Durchdringung der deutschen Gebrauchssprache mit Anglizismen: „Wir überfrachten nur alles mit merkwürdigen Anglizismen. Es wäre gut, wenn wir insgesamt wieder kreativer mit unserer eigenen Sprache umgehen würden, statt mit Doppelpunkt und Unterstrich nicht sprechbare Dinge zu schreiben.“ (st)

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