Krawallmacher als fragwürdige Vorbilder: „Black Lives Matter“ für Friedensnobelpreis vorgeschlagen
Oslo. Das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen: die aus den wochenlangen Krawallen gegen „Rassismus“ und Polizeigewalt in den USA hervorgegangene „Black Lives Matter“-Bewegung ist für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden. Verantwortlich für die ominöse Nominierung: der norwegische Linken-Politiker Petter Eide. Er erklärte, er habe den Vorschlag eingereicht, weil sich die Proteste „zu einer der weltweit mächtigsten Bewegungen im Kampf gegen Rassendiskriminierung“ entwickelt hätten. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Auslöser für die von Denkmalstürzen, Plünderungen und Randale begleiteten BLM-Proteste war der Fall des afro-amerikanischen Serienstraftäters George Floyd, der bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis getötet worden war und im Rahmen einer Massenkundgebung in einem goldenen Sarg bestattet wurde. In der Folge kam es in zahlreichen US-Städten und auch in Europa wochenlang zu häufig gewalttätigen Ausschreitungen.
Natürlich hat BLM weltweit die linksliberalen Medien hinter sich. Kein Wunder deshalb, daß die Krawallbewegung, in der Beobachter eine knallhart rassistische Bewegung gegen Weiße sehen, bereits erste mediale Ehren erhalten hat. Patrisse Cullors, eine der Gründerinnen, erhielt am Samstag bei einer digitalen Preiszeremonie den Olof-Palme-Preis überreicht.
Nominierungsberechtigt für den Friedensnobelpreis sind Abgeordnete und Minister aller Staaten, ehemalige Preisträger sowie eine Reihe von Universitätsprofessoren. (mü)
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