Kräftige Klatsche für Habeck aus Katar: „Deutschland muß sich hinten anstellen“
Doha. Eigentlich wollte Bundeswirtschafsminister Habeck in Katar die große „Energiepartnerschaft“ ausrufen. Doch daraus wurde nichts – die katarische Seite hat nach Habecks Rückkehr nach Deutschland ausdrücklich unterstrichen, daß es die „Energiepartnerschaft“ nicht geben werde. In der belgischen Wirtschaftszeitung „L’Echo“ unterstrich der katarische Energieminister Al-Kaabi eigens: „Russisches Gas kann derzeit nicht ersetzt werden.“
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Der Minister wurde aber noch deutlicher. Für Al-Kaabi sind die Europäer nämlich selbst schuld an ihrem Problem, weil sie sich nicht früher der Flüssiggas-Technologie zugewandt hätten. „Europa hat sich seit Jahren von LNG abgewandt. Europäische Regierungen haben Öl- und Gasunternehmen aufgefordert, sich auf erneuerbare Energien zu konzentrieren. In Kombination mit der Covid-19-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine hat diese Situation die Preise in die Höhe getrieben.“
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Jetzt werde derjenige bedient, der die gestiegenen Preise zahlen kann und zudem über die entsprechende Infrastruktur verfügt. „Jeder auf der ganzen Welt, der Gas kauft, reist für zusätzliche Lieferungen nach Katar“, berichtet der Energieminister. Deutschland müsse sich hinten anstellen, und dies sei Habeck unmißverständlich mitgeteilt worden. (rk)
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