Klatsche für Biden: Schon nach einem Jahr ist die Mehrheit der Amerikaner enttäuscht
Washington. Der Lack ist ab: wenige Tage vor seinem einjährigen Jubiläum im Weißen Haus hat US-Präsident Biden enttäuschende Umfragewerte erhalten. Demnach ist die Mehrheit der Amerikaner der Meinung, daß es den USA „etwas“ oder „sehr“ schlecht geht. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Die Hälfte der Befragten einer neuen CBS-Umfrage, die am Sonntag veröffentlicht wurde, gab an, sie seien „frustriert“ und „enttäuscht“ von Bidens erstem Amtsjahr. Weitere 40 Prozent gaben an, seine Präsidentschaft mache sie „nervös“.
Nur 25 Prozent waren der Meinung, daß sie mit Biden im Weißen Haus „beruhigt“ oder „zufrieden“ seien. Insgesamt liegt die Zustimmung zu Biden in der Umfrage bei 44 Prozent. Der Präsident mußte in den ersten Monaten seiner Amtszeit kontinuierlich sinkende Umfragewerte hinnehmen. Nach wie vor wirkt seine Regierung mit der Bewältigung zahlreicher Krisen wie Corona und dem anhaltenden Migrantenansturm an der mexikanischen Grenze überfordert. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Biden liegt aber auch mit seiner eigenen Partei in zentralen Fragen im Clinch. Die hauchdünne Mehrheit ist durch den Widerstand mehrerer Demokraten bedroht, unter ihnen der Senator für West Virginia Joe Manchin und seine Amtskollegin für Arizona Kyrsten Sinema.
Die Probleme der Regierung färben auch auf die Einschätzung der nationalen Situation ab. Stattliche 75 Prozent der Befragten gaben in der CBS-Umfrage an, daß es den USA derzeit „etwas“ oder „sehr schlecht“ gehe. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Die CBS-Umfrage ist nicht die einzige, die Biden schlechte Werte attestiert. Erst in der Vorwoche förderte eine Umfrage der Quinnipiac University zutage, daß Biden in der Bevölkerung weniger Zustimmung findet als sein Vorgänger Donald Trump zur gleichen Zeit seiner Präsidentschaft, nämlich nur 33 Prozent. (rk)
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